AWO Radeberg Kitas Kinderhaus "Glückspilze" Radeburg

Kinderhaus "Glückspilze" Radeburg

Auf einen Blick
Anschrift Kinderhaus "Glückspilze"
Meißner Berg 82
01471 Radeburg
Telefon
Fax
E-Mail
035208 2369
035208 34431
kinderhaus.radeburg@awo-radeberg.de
Leitung Frau Pia Kolbeckel
Frau Betina Fiebiger (Stellvertr. Leitung)
Öffnungszeiten 6:00 bis 17:00 Uhr
Kapazität Betreuung bis zu 94 Kinder, davon bis zu 34 Krippenkinder; insgesamt 3 Integrationsplätze
Schließtage 2016/17 02.12.2016  Inhouse Weiterbildung
27.12. - 30.12.2016  Jahreswechsel
10.02.2017  AWO Fachtagung
26.05.2017  Brückentag
04.08.2017  letzter Tag Sommerferien
Die Einrichtung

Unser AWO-Kinderhaus "Glückspilze", befindet sich auf dem Meißner Berg 82, einer verkehrsberuhigten Ortsrandlage der Stadt Radeburg. In unmittelbarer Nachbarschaft unseres Kinderhauses befindet sich die örtliche Grundschule mit dem angeschlossenen Hort für die Klassen 1-4 und ein großes Wohngebiet. In wenigen Gehminuten sind der nahegelegene Stadtpark und der Stadtkern unserer „Zille“-Stadt, mit u.a. Heimatmuseum, Kirche, Marktplatz und Bibliothek zu erreichen.

Im Jahr 1994 wurde unser Kinderhaus im Stil eines wabenförmigen Flachbaus erbaut und lädt seitdem Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt zum gemeinsamen Leben und Spielen ein.

Wir sind eine anerkannte integrative Kindertageseinrichtung, in der die Krippenkinder in zwei relativ altershomogenen und die Kindergartenkinder in 3 altersgemischten Gruppen von jeweils 2-3 ErzieherInnen betreut werden.

 

 

Das Team
Zu unserem Team gehören neben der Leiterin 12 qualifizierte pädagogische Fachkräfte mit teilweise heilpädagogischer Zusatzqualifikation. Im hauswirtschaftlichen Bereich werden wir durch unsere technischen Mitarbeiter tatkräftig unterstützt. Zudem freuen wir uns über die Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie junger Menschen, die ihren Freiwilligendienst bei uns ableisten. Außerdem betreuen wir PraktikantInnen, die sich bereits in der Ausbildung zum Erzieher befinden oder die Zeit zur beruflichen Orientierung nutzen.
Räume und Garten

Unser Kinderhaus wurde im Stil eines wabenförmigen Flachbaus erbaut und zeichnet sich durch eine interessante Innenraumgliederung aus. Die Gruppenräume befinden sich auf einer Ebene und alle verfügen neben einem direkt angrenzenden Sanitärbereich über einen direkten Zugang zum Garten unserer Einrichtung.

An die Gruppenzimmer unserer Krippenkinder grenzt zusätzlich ein separater Schlafraum, um dem individuellen Schlafbedürfnis unserer jüngsten Kinder gerecht werden zu können.
Zusätzlich verfügen wir über einen großen Mehrzweckraum, eine Kinderküche sowie einen Therapieraum. 

Unser Kinderhaus umgibt ein weitläufiges Außengelände, das neben einem großzügigen Spielplatzbereich mit Rutsche, Klettergerüst, Nestschaukeln & Co., über naturnahe Spielbereiche mit Wiesen und Büschen  verfügt. Weidentipis, Holzbaustelle, Balancier-parcour usw. ergänzen das vielfältige Angebot.  Außerdem wurde ein kleiner Gartenbereich mit Beeten und einer Kräuterspirale angelegt, in dem die Kinder erste Erfahrungen beim "Gärtnern" sammeln können.

Für unsere jüngsten Kinder steht ein vom übrigen Außengelände abgegrenzter Spielbereich zur Verfügung, der einerseits dem Bedürfnis nach einem geschützten Umfeld, als auch der Möglichkeit Kontakt zu den anderen Kindern unseres Hauses aufzunehmen entspricht.

 


Pädagogische Arbeit

Das Ziel einer individuellen Förderung der Kinder ist nicht durch ein festgelegtes Schema zu erreichen, daher beinhaltet unser pädagogisches Konzept Elemente aus mehreren allgemein anerkannten pädagogischen Ansätzen. Diese Arbeitsweise ermöglicht eine starke Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kinder.

Die Grundlage unserer Arbeit bilden der situationsorientierte und der lebensbezogene Ansatz. Das bedeutet, wir erkennen die Interessen, Bedürfnisse und Themen der Kinder und bauen darauf unsere Angebote auf. Dem Integrationsgedanken kommt bei uns zudem eine besondere Bedeutung zu. Alle Menschen haben das Recht auf Unterschiedlichkeit, Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen, Kinder verschiedener Nationalitäten und unterschiedlicher Familienstrukturen werden gemeinsam gefördert.

Wohlbefinden und interessiertes, engagiertes Tun sind sowohl für Kinder als auch die pädagogischen Fachkräfte von grundlegender Bedeutung für eine Bildungsarbeit, die Spaß und Freude macht sowie erfolgreich sein kann. Durch die Erfahrungen miteinander entwickelt sich die Bereitschaft, die Vielfältigkeit des menschlichen Lebens anzunehmen und als Bereicherung zu empfinden. Ganzheitliches Lernen ist ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Unsere Bildungsangebote orientieren sich am aktuellen Entwicklungsstand, an den Interessen und der Lebenswirklichkeit der Kinder.

Kinder lernen immer und überall. Bildung in der Kita findet in jeder Situation statt, auch wenn sie noch so belanglos erscheint.
Einige Bildungssituationen sind zum Beispiel:

wenn ein Kind im Garten eine Ameise beobachtet,
wenn das Kleinkind sich beim Anziehen der Schuhe versucht,
wenn das junge Kindergartenkind es schafft, das Obst selbst mit dem Messer zu schneiden,
wenn ein Kind seinem Freund, der sich beim Spielen verletzt hat, tröstet und mit einem feuchten Tuch zu Hilfe kommt usw.

Wir begreifen das Spiel als die Haupttätigkeit der Kinder, in der sie sich ein Bild ihrer Wirklichkeit von der sie umgebenden Welt aneignen und lernen. Deshalb räumen wir ihm oberste Priorität ein und schaffen Bedingungen, unter denen die Kinder intensiv und in Ruhe spielen können.

Im Spiel der Kinder steckt viel mehr, als man meint. Spiel bedeutet die Entwicklung der kognitiven und motorischen Fähigkeiten und bietet gleichzeitig die Möglichkeit der therapeutischen Förderung. Das Spiel ist eine lustbetonte, freiwillige Auseinandersetzung mit sich selbst, anderen Menschen und der Umwelt. Es ist genauso anspruchsvoll und anstrengend wie die Arbeit eines Erwachsenen und beinhaltet die Begegnung mit dem Anderen. Vom „Ich“ zum „Du“ zum „Wir“ ist die Voraussetzung dafür, um schulfähig zu werden. Kinder erleben das Spiel immer als wichtig, wertvoll und vollkommen real, weil sich dabei Träume, Fantasie und Wunschvorstellungen miteinander vermischen.

 


Pädagogische Bausteine

Beobachtung und Dokumentation
Eine aktive Beobachtung der Kinder ist die Voraussetzung für unser professionelles pädagogisches Handeln, wenn wir den kindlichen Schaffensprozess verstehen und unterstützen wollen. Basierend auf dem Ansatz der "Leuvener Engagiertheitsskala LES-K" richten wir daher die Gestaltung unserer pädagogischen Arbeit aus und verstehen unter Beobachtung eine respektvolle und aufmerksame Zuwendung dem Kind gegenüber, die Zeit und Konzentration erfordert und eine Absicht voraussetzt. Beobachtung ist auch immer ein Beziehungsangebot an das Kind.
Die Bildungs-und Entwicklungsprozesse der Kinder, die wir aufgrund unserer Beobachtungen erkennen, werden in einem Portfolio festgehalten, welches wir gemeinsam mit jedem Kind gestalten.

Mitbestimmung und Beteiligung der Kinder

Partizipation verstehen wir als einen Teil des Interaktionsprozesses zwischen allen in unserem Kinderhaus sich begegnenden Menschen, der auf dem Prinzip der Gleichberechtigung basiert. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, insbesondere den Kindern täglich das ihnen zustehende Recht auf Beteiligung einzuräumen, dieses auszuüben und dabei Erfahrungen sammeln zu können.

Eingewöhnung
Der Schritt in die Kita bedeutet für Eltern und Kinder gleichermaßen den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, geprägt von Neugier und Vorfreude aber auch Abschied von Vertrautem. Gefühle und Reaktionen werden auf beiden Seiten unterschiedlich empfunden, verarbeitet und umgesetzt.
Es ist wichtig, in der Eingewöhnungsphase Vertrauen zwischen Kind und Erzieher sowie Erzieher und Eltern aufzubauen, Beziehungen zu entwickeln sowie den Kindern Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Auftretende Ängste und Zweifel sollen und dürfen angesprochen werden, um gemeinsame Lösungen zu finden.
Daher ist es uns wichtig, das angelehnt an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ die Eltern die erste Zeit ihr Kind in der Kinderkrippe begleiten und ihm somit einen sanften Einstieg ermöglichen.
Die Eingewöhnungszeit verläuft in mehreren Phasen, deren zeitlicher Ablauf spezifisch auf das Alter, den Entwicklungsstand und die Persönlichkeit des Kindes abzustimmen ist. In der Regel planen wir für die Eingewöhnung eines Krippenkindes 4 Wochen und für ein Kindergartenkind 1 Woche ein. Die Trennung von der Bezugsperson wird daher individuell und schrittweise vorgenommen. Aber auch Eltern müssen zur Trennung bereit sein. Auch wenn die pädagogische Fachkraft zunehmend die Betreuung des Kindes übernimmt, bleiben sie die Hauptbindungsperson des Kindes.

Schulvorbereitung
„Bildung ist ein Prozess, der mit der Geburt beginnt, grundsätzlich individuell und lebenslang verläuft.“ (Sächsisches Staatsministerium für Soziales/Sächsisches Staatsministerium für Kultus, 2003, S.2)
Und dennoch ist das letzte Kindergartenjahr ein besonderes Jahr. Der Übergang vom Kindergarten- zum Schulkind stellt eine wichtige Zeit im Leben unserer Kinder dar.
Es handelt sich um einen Prozess, der von allen Beteiligten gemeinsam zu gestalten ist. Daher steht nicht nur das Kind im Fokus, sondern auch das gute Miteinander von Eltern, Erziehern und Schule.
Besonderen Wert legen wir deshalb auf den steten Dialog mit der Schule. Dazu gehören wechselseitige Besuche und gemeinsame Angebote für Kindergarten- und Schulkinder, damit die Vorschulkinder ihre künftige Lernumgebung und die dazugehörigen Menschen bereits vor der Einschulung kennenlernen können.
Auch für die Eltern kann der Übergang ihres Kindes vom Kindergarten in die Schule eine Herausforderung sein. Deshalb werden unsere Eltern durch Elternabende, Elternbriefe und Aushänge über unsere Arbeit informiert. So können sie ihr Kind besser unterstützen und sich auf ihre neue Rolle als Eltern eines Schulkindes einstellen.
An einem sogenannten „Tag der Großen“, an dem sich alle Vorschulkinder wöchentlich treffen, erhalten die Kinder die Möglichkeit, durch die Zumutung wechselnder Inhalte und Aufgaben, immer wieder Herausforderung, Bestätigung und positive Erfahrungen zu sammeln. Dies wird sich an einer erneut wachsenden inneren Stärke bemerkbar machen. Ziel soll es sein, dass es eine erwartungsvolle und spannende Zeit wird und alle sich auf das Lernen in der Schule freuen.

NaturErfahrung
Uns ist es wichtig, dem Erkundungsdrang der Kinder Raum und Zeit zu geben. Kinder "Begreifen" durch "Begreifen" von Natur, -gesetzen, -phänomenen. Sie erfahren die Umwelt und entwickeln ein Bewusstsein für ihren Schutz.

Kooperationen
Zahnarztpraxis Dr. Gross, Radeburg
AWO-Seniorenclub Radeburg
Grundschule Radeburg
Freiwillige Feuerwehr Radeburg
Polizei
Bibliothek

Eltern - unsere wichtigsten Partner

Unser Kinderhaus versteht sich als familienergänzende und -unterstützende Einrichtung. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist daher zum Wohle der Kinder unbedingt notwendig. Es ist uns wichtig, dass es sich bei der Elternarbeit nicht um einen einseitigen Informationsfluss in Richtung Eltern handelt, der von einer pädagogischen Fachkraft ausgeht, sondern dass wir im persönlichen Austausch miteinander stehen. Unser Ziel ist es, eine partnerschaftliche Erzieher-Eltern-Beziehung aufzubauen, die die gemeinsame Aufgabe, Kinder in einem bestimmten Lebensabschnitt zu begleiten, zu fördern und zu erziehen in den Blick nimmt.

Innerhalb unserer Elternarbeit bieten wir verschiedene Möglichkeiten zur Zusammenarbeit an, wie: Informationstafeln und Aushänge; Gruppen- oder Themenelternabende, Eltern-gespräche, Entwicklungsgespräche, Elternrat und Elternmitarbeit.

Kooperation mit der Grundschule

Besonderen Wert legen wir auf den steten Dialog mit der benachbarten Grundschule, damit die Vorschulkinder ihre künftige Lernumgebung und die dazugehörigen Menschen bereits vor der Einschulung kennenlernen können und auch die Eltern bei der Begleitung des Übergangs unterstützt werden können.

Dazu gehören:
Hospitationen des Beratungslehrers in der Kita
Gegenseitiger Besuch bei Kita-/Schulveranstaltungen
regelmäßige Besuche und Kennenlernen der Schule durch die Vorschulkinder
Gemeinsame Schuleingangsdiagnostik n.V. mit den Eltern
Durchführung eines gemeinsamen Elternabends