Einweihung der Freundebank am AWO-Hort Dresden

Nach vielen Monaten der Planung und Vorbereitung war es endlich soweit!
Am 8.Januar 2026 fand die feierliche Einweihung statt. Mit dabei war natürlich der Erbauer der Bank- Holzkünstler Lukas Rex von der Chemnitzer Reluka Holzmanufaktur, Frau Reppe und die Kinder des Kinderrates und viele ErzieherInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen und Kinder.

In der Sitzung im vergangenen Oktober beschlossen die Stadtbezirksbeiräte von Pieschen den Fördermittelantrag für die Freundebank in Höhe von 1.390 Euro zu bewilligen.

Aber was hat es mit der Freundebank auf sich?
Immer wieder gibt es im Laufe eines Tages Situationen, in denen Kinder sich Hilfe wünschen, aber nicht trauen, etwas zu sagen, der beste Freund/ die beste Freundin ist schon zu Hause und es gibt keinen Spielpartner oder ich bin ganz neu und kennen noch niemanden.

Vom Hort wurde die Idee (welche im Internet gefunden wurde) einer Freundebank in den Kinderrat eingebracht. Dieser stimmte begeistert dafür und begann mit der Planung.

Über die nächsten Monate wurden alle Kinder der Schule partizipiert. Erst brachte der Kinderrat die Idee in die Klassen, dann durften alle Kinder die wollten eine Idee zu Papier bringen und nach einer Ausstellung der Entwürfe wurde abgestimmt. Der Siegerentwurf stammt von E. aus einer 3. Klasse. Gleichzeitig kam natürlich die Frage nach der Umsetzung und der Finanzierung auf.

Über den Spendenlauf der 8. GS im September 2025 sollte das benötigte Geld durch die Kinder selbst erlaufen werden. Weiterhin wurde ein Fördermittelantrag beim Stadtbezirk Pieschen eingereicht. Herr Rex war einer von 8 Anbietern zur Umsetzung der Freundebank und gewann mit seinem Angebot. Gebaut aus widerstandsfähigem Thuja-Holz konnte er die Bank dem Entwurf entsprechend umsetzen.

Alle waren und sind vom Ergebnis begeistert.

Und das Ergebnis nach 3 Monaten?

Die Kinder nutzen die Bank wirklich nur, wenn sie Hilfe benötigen,einen Spielpartner suchen, traurig sind oder einsam. Und viele Kinder reagieren darauf, sprechen die Kinder an, laden sie zum Mitspielen ein oder holen weitere Hilfe, wenn sie alleine nicht weiterkommen.

Und was ist mit Omas oder anderen BesucherInnen, die die Bank so toll finden und sich da einfach hinsetzen? Sie bekommen von den Kindern erklärt, wer sich dort nur hinsetzen darf.

Ein wunderbares Beispiel für Partizipation von Kindern.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.